Wir feiern 500 Jahre Reformation

– Herzliche Einladung –

Zu der Veranstaltungsreihe der Kirchengemeinden Rehden-Hemsloh und Barver anlässlich des 500. Jubiläumsjahres der Reformation:

  • Filmabend in Barver
    Beginnen wollen wir am Mittwoch, den 5. April, in Barver mit einem Filmabend, der unter dem Thema stehen soll „Was, wenn es die Reformation nicht gegeben hätte?“ Der mehrfach preisgekrönte Film „Luther“ von 2003 bietet eine Fülle von Impulsen für ein gutes Gespräch. Beginn der Veranstaltung um 19:00 Uhr im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Barver.
  • Themenabend in Rehden: „Ein Arbeiter ist seines Lohnes wert…“
    Des weiteren wollen wir über dasheutige Verhältnis von Kirche und
    (Land)Wirtschaft ins Gespräch kommen. Dazu laden wir am Mittwoch, den 10.
    Mai zu einem Themen- und Diskussionsabend mit Gästen aus unserer lokalen
    Wirtschaft ein. Der Themenabend unter dem Motto: „Ein Arbeiter ist seines Lohnes wert…“ findet im evangelischen Gemeindehaus in Rehden statt und beginnt um 19:00 Uhr.
  • Themen- und Diskussionsabend in Barver: „…denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott“.
    Die Politik ist immer ein heißes Thema. Ganz spannend ist es dabei zu schauen, wie sich die politischen Verhältnisse seit der Reformation verändert haben und wie die heutige Politik vom reformatorischen Erbe profitieren kann. Dieser Themenabend mit Gästen aus Lokalpolitik wird am Mittwoch, den 13. September, um 19:00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Barver beginnen.
  • Festgottesdienst am Tag der Reformation in Rehden:
    Am 31. Oktober, dem Reformationstag, wollen wir zu einem Festgottesdienst
    und der anschließenden Feier im Gemeindehaus in Rehden einladen. Beginn ist um 15:00 Uhr in der Kirche „Zum Guten Hirten“ in Rehden.

Die Kirchenvorstände der beiden Gemeinden Rehden-Hemsloh und Barver freuen sich auf Ihr Kommen!

1. Tauferinnerungsgottesdienst in Barver

Am 19. März 2017 werden in unseren beiden Kirchengemeinden, Barver und Rehden-Hemsloh, Tauferinnerungsgottesdienste gefeiert:

In Rehden um 9:30 Uhr
In Barver um 11:00 Uhr

Oft ist man bei der Taufe ja noch sehr klein, ein Baby oder nur wenige Jahre alt. Da verblasst die Erinnerung daran sehr schnell.

Tauf-Regenbogen in der Kirche in Barver

Um den Kindern den so wichtigen Tag ihrer Taufe noch einmal in einem festlichen Gottesdienst in Erinnerung zu bringen, wollen wir jetzt auch in Barver ein Tauferinnerungsgottesdienst feiern. Schriftlich eingeladen werden dazu die Kinder, die in den Jahren 2011 – 2013 in unserer Gemeinde getauft wurden bzw. ca. 4 – 7 Jahre alt sind. Aber auch Kinder, die in anderen Gemeinden in der Zeit getauft wurden, sind herzlich eingeladen und natürlich auch Sie, die Eltern, sowie Paten, Geschwister, Großeltern und alle, die sonst noch mitfeiern möchten.

Wir trauern um Pastorin i. R. Irmela Lange

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken,

und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr.

Jesaja 55,8

Am 18. Januar 2017 verstarb im Alter von 60 Jahren Pastorin i. R. Irmela Lange.

Pastorin i. R. Irmela Lange

Die Nachricht von ihrem Tode erfüllt uns mit Trauer. Unser Mitgefühl gilt Ihrer Familie.

In der Zeit vom 15. August 2011 bis zu ihrem Eintritt in den Vorruhestand am 1. April 2014, war Frau Pastorin Lange Seelsorgerin in der Kirchengemeinde Barver.

In ihrer Arbeit war Sie den  Menschen stets nahe und hat mit großem Engagement das Evangelium in unserer Gemeinde verkündigt. Wir danken Gott für ihr segensreiches Wirken.

Mit der Familie der Verstorbenen wissen wir uns verbunden im Glauben an unseren Herrn Jesus Christus und in der Hoffnung auf die Auferstehung zum ewigen Leben.

Der Kirchenvorstand – Pastor Schweitz

Frauengottesdienst in Barver

Das Vorbereitungsteam des Frauengottesdienstes aus den Kirchengemeinden Rehden-Hemsloh und Barver mit Christa Funck und Erika Rehburg vom Kreisfrauenteam

„Neue Geistkraft werde ich in eure Mitte geben“. Mit diesen Worten aus dem Buch des Propheten Hesekiel begrüßte Katja Küster die vorwiegend weiblichen Besucher zum Frauengottesdienst in Barver. Hesekiel war der Sohn eines Priesters. Er gehörte mit zu den ersten Israeliten, die im Rahmen der babylonischen Gefangenschaft im Jahr 587 v. Chr. Aus Jerusalem deportiert und ins Exil geführt wurden. Aus babylonischen Quellen weiß man, dass sie dort schreckliches erlebt haben müssen.

Hesekiel beschreibt die Zerstörung und die erlebte Gewalt und fragt: „Wie kann ein entwurzeltes und in der Fremde lebendes Volk mit Gott verbunden bleiben und wie kommt neue Hoffnung in die traumatisierten Menschen?“

Im Verlauf des Gottesdienstes wurde in Lesungen und Aktionen deutlich, dass diese Frage ganz aktuell ist, denn auch heute leiden Menschen aufgrund von Kriegen und gewalttätigen Auseinandersetzungen an den Folgen von Vertreibung, Flucht, Hunger und Tod. Sinnbildlich wurden an einer großen schwarzen Stellwand nacheinander
überdimensionale Tränen geheftet.

Tränen z.B. für jene, die ihr Land verlassen mussten, deren Familien auseinandergerissen wurden, für die, die nicht rechtzeitig flüchten konnten und in zerstörten Kriegsgebieten verhungern müssen und auf Hilfe hoffen. Andere Tränen symbolisierten die Trauer um getötete Familienmitglieder, für die Vergewaltigung von Frauen, für die Misshandlung von Kindern und für die Opfer der derzeit 19 Kriege weltweit. Weitere Tränen symbolisierten die eigene Hilflosigkeit, nichts tun zu können, um diesen Wahnsinn zu stoppen.

Die letzte große Träne stand für unseren zerstörten Glauben zu Gott, nach der Frage, warum er diese Gewalt, diese Zerstörung und das Morden zulassen kann, warum er nicht eingreift. Aber es gibt auch Hoffnung, Zuversicht und neues Leben.

Dieses wurde durch das Anbringen von Blumen und Herzen dargestellt. Diese standen für Geborgenheit und Vertrauen in der neuen Heimat, für Hoffnung auf ein baldiges und friedliches Ende der Kriege. Sie standen für neue Freunde und offene Armen, für ein Leben ohne Angst und für neues Gottvertrauen.

Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Katja Küster bei Christa Funck und Erika Rehburg vom Kreisfrauenteam, die bei der Vorbereitung und der Durchführung dem Vorbereitungsteam hilfreich zur Seite standen. Ein weiterer Dank ging an Pastor Schweitz für die Abkündigungen und den Segen, an Silke Husmann für die musikalische Begleitung an der Orgel und natürlich an die Frauen aus Rehden-Hemsloh und Barver für die Gestaltung des Gottesdienstes:
Heidi Wigger, Sandra Riesmeier, Anke Sandrock, Angelika Duwenhorst, Jutta Seißenschmidt, Bärbel Tiedemann-Kempf und Gabi Dobrick.

Im Anschluss waren alle Gottesdienstbesucher zu Kaffee, Tee und Gebäck in der Kirche eingeladen.

Katja Küster

Andacht

In wenigen Wochen ist das Jahr 2016 zu Ende. Ein Jahreswechsel ist immer der Punkt, an dem wir kurz anhalten, um einen Rückblick zu machen auf das vergangene Jahr. Gleichzeitig aber verspüren wir verstärkt den inneren Drang, nach vorne zu schauen, also auf das, was noch vor uns liegt. Ich glaube, jeder erlebt diese Spannung.

Für das kommende Jahr 2017 haben wir als Jahreslosung ein vielversprechendes Wort, in dem alle unsere Sehnsüchte und Träume zusammengefasst sind. Ein neues Herz und ein neuer Geist – das hört sich nach einer ganzheitlichen Erneuerung nicht nur im medizinischen, sondern auch im geistlichen Sinne an. Wer möchte denn nicht eine solche Erneuerung erleben angesichts der Tatsache, dass wir tagtäglich die Vergänglichkeit feststellen müssen, die auch nicht nur unsere Körper, sondern auch das Zwischenmenschliche betrifft? „Wo gehen wir hin?“ – fragen viele von uns, wenn wir die Nachrichten einschalten.

Ist dieses Wort der Jahreslosung denn eine billige Vertröstung? Oder hören wir da einen Träumer, der sich von der Realität völlig entfernt hat?

Nein. Es geht um den ausdrücklichen Wunsch Gottes für uns Menschen. Er will, dass wir ein neues Herz und einen neuen Geist empfangen. Er will, dass wir erneuert werden. Mehr noch, er hat uns dafür den Weg frei gemacht.

In und durch Jesus Christus stiftet Gott eine ganz neue Art von Beziehung, die wir eingeladen sind einzugehen: Die Beziehung zwischen uns Menschen, die Beziehung zu Gott und die Beziehung zu sich selbst. Wir kennen es, dass eine neue Beziehung oder eine neue Freundschaft uns positiv verändern kann. Wir kennen auch, dass eine missglückte Beziehung uns kaputt machen kann.

Gott lädt uns ein, uns auf die Beziehung mit IHM einzulassen, und sagt uns seine Treue zu. Wäre das nicht ein tolles Jahresprogramm für einen persönlich? Gottes „Programm“ steht jedenfalls fest: Er will uns ein neues Herz schenken und einen neuen Geist in uns legen.

Ich wünsche uns allen eine gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Start ins Neues Jahr mit Gott!

Pastor Dimitri Schweitz

Pastor Dimitri Schweitz

Pastor Dimitri Schweitz

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